Ofen-Goldbrasse mit Kräutern und Kartoffeln

Geschrieben am 21 Februar 2018 | von Genusskochen | Labels: / | Kommentieren

Fisch im Ganzen ist etwas was ich äußerst selten essen. Liegt vielleicht daran, dass man bei einem ganzen Fisch für das Auslösen des Fischfleisches. Vom manchmal mühsamen Befreien von Gräten möchte ich erst gar nicht anfangen. Bis in meiner Jugend bin ich solchen Fischen, vor allem in Restaurants, dezent aus dem Weg gegangen und auch gar nicht erst bestellt. Irgendwann habe ich mich dann drüber getraut und habe meine Abneigung besiegt. Dass ich seither oft solchen Fisch esse kann ich dann auch nicht behaupten. Vor einiger Zeit aber bin ich über ein Ofen-Forelle Rezept gestolpert, das mich dann doch neugierig gemacht hat. Mangels an Forelle im Ganzen im Geschäft habe ich das Rezept in  Ofen-Goldbrasse mit Kräutern und Kartoffel umgewandelt. Die feine Zitronennote hat mich richtig begeistert. Auch wenn es schlussendlich ein langsames und langes Essen ist, lohnt es sich auf jeden Fall.



Zutaten für 2 Portionen 
Zubereitung

400 g kleine Kartoffeln
grobes Meersalz
2 frische Goldbrassen oder Forelle
7 Stiele Thymian
1 Zitrone
6 Stiele Dille
Salz, Pfeffer
3 El Öl
50 g zimmerwarm Butter 

Kartoffeln waschen, abbürsten, mit 4 Esslöffel Meersalz in einen breiten Topf geben und mit kochendem Wasser auffüllen, bis sie knapp bedeckt sind. Kartoffeln knapp zugedeckt 20 Minuten garen.

Abgießen und zurück in den Topf geben. Auf der ausgeschalteten Herdplatte ausdampfen lassen, dabei gelegentlich rütteln, bis die Kartoffeln rundum mit Salz überzogen sind.

Goldbrassen innen und außen waschen und trocken tupfen, die Haut einschneiden. Blättchen von einem Stiel Thymian abzupfen. 1 Teelöffel Zitronenschale abreiben. Zitrone in Scheiben schneiden.

Goldbrassen innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen und mit je 1 Esslöffel Öl einreiben. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit je 3 Stielen Thymian, Dille und den Zitronenscheiben füllen.

Forellen mit dem restlichen Öl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen bei 220° (Umluft nicht empfehlenswert) 20 Minuten garen.

Butter, Thymian und Zitronenschale cremig rühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Butter zu den Kartoffeln und Goldbrassen servieren. 











One Pot Pasta mit Spinat & Käse

Geschrieben am 06 Februar 2018 | von Genusskochen | Labels: / | Kommentieren
One Pot Pasta mit Spinat & Käse

Ich glaube, ihr habt schon mitbekommen, dass ich ein ganz großer Fan von schnellen Gerichten bin. Eine One Pot Pasta erfüllt diese Anforderung total. Nichts ist so einfach zuzubereiten wie die One Pot Geriche, die es in den unterschiedlichsten Varianten schon gibt. An einer One Pot Pasta mit Makrelen habe ich mich zum ersten Mal versucht. Diesmal war eine One Pot Pasta mit Spinat und Käse an der Reihe. Was soll ich sagen: diese Kombination hat mich mehr überzeugt, auch wenn ich sagen muss, dass die Konsistenz doch ein wenig anders ist, als die Pasta und die Sauce getrennt zubereitet werden und erst am Schluss die fertig gekochte Pasta mit der Sauce vermischt wird. Wenn es einmal schnell gehen soll, dann ist das auf jeden Fall eine Variante, auf die auch ich immer mal wieder zurück greifen werde. (und auf die herbstliche Dekoration auf den Bildern achten wir am Besten mal nicht. Und wem das gar nicht aufgefallen wäre, habe ich mir durch das Erwähnen gerade ein Eigentor geschossen. Ich habe im Moment natürlich keine Herbstdekoration in meiner Wohnung verteilt.).

Aperol Spicy Ginger

Geschrieben am 23 Januar 2018 | von Genusskochen | Labels: | Kommentieren

Dieses Rezept von dem  Aperol Spicy Ginger erinnert mich jedes Mal an Silvester vor zwei Jahren in Hamburg. Und weil er mir damals so gut geschmeckt hat, hab ich mich letzten Sommer (klingt jetzt ewig lang her, aber gefühlt kommt es mir erst vor wie paar Wochen) auf die Suche nach einem Rezept gemacht und auch fündig geworden. Zeitgleich kam von gingerpeople nämlich auch die Anfrage, ob ich Produkte aus ihrem Onlineshop probieren möchte. Das hab gleich genutzt und mir unter anderem das Ginger Beer ausgesucht. Mal ehrlich: habt ihr gewusst, dass Ginger Beer, wenn man es pur und ohne Zugabe von einem anderen Getränk richtig scharf schmeckt? Der Ingwer des Ingwerbiers sorgt nämlich für eine Portion extra Schärfe und macht aus dem Getränk einen frischen, herb-würzigen Sommerdrink. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt habe ich mir neben dem Ingwerbier noch einen Ingwersirup und Pastillen mit Ingwergeschmack ausgesucht. Ingwer ist bekanntlich auch gut für die Verdauung.

instalove #17

Geschrieben am 08 Dezember 2017 | von Genusskochen | Labels: | Kommentieren
Zeit wieder einen kleinen Instragram-Rückblick zu machen. Von den herbstlichen Fotos, wird es langsam aber doch winterlich und auch weihnachtlich auf meinem Instagram Account.
Für alle, die mich auf Instagram verfolgen wollen geht es <hier> entlang bzw. ihr findet mich dort unter d_ori_s.

instalove #17

Kalbsbutterschnitzel mit Kartoffelpüree und knusprigen Zwiebelringen

Geschrieben am 05 Dezember 2017 | von Genusskochen | Labels: | Kommentieren
Kalbsbutterschnitzel mit Kartoffelpüree und knusprigen Zwiebelringen

Ich hoffe ihr seid gut in der Adventzeit angekommen. Ein erstes winterliches Rezept gab es bereits hier auf meinem Blog (>hier<) und somit wäre die Weihnachtszeit eingeläutet. Das Blutorangen-Zimt Mousse eignet sich übrigens auch sehr gut als Dessert am Weihnachtsabend (nur so als kleine Anregung, falls ihr noch am Überlegen seid).
Heute geht es aber mit einem weniger winterlichen Rezept weiter. Nur der Hinergrund, der sich ins Fotos gedrängt hat, lässt darauf schließen, dass es in der Weihnachtszeit gekocht wurde. Am Wochenende haben wir uns nämlich, ganz im Sinne der ruhigen, besinnlichen Weihnachtszeit, dazu entschlossen abends zu kochen und anschließend mit einem Punsch auf der Couch einen Weihnachtsfilm anzusehen. Ausgesucht haben wir uns Kalbsbutterschnitzel mit Kartoffelpüree und knusprigen Zwiebelringen. Klingt gut, oder? War es nämlich auch. Faschiertes Kalbsfleisch ist nämlich viel, viel weicher als das klassische Schweins- oder Rinderfaschiertes. Auch im Geschmack spiegelt sich das wider. Klar, ein Alltagsessen ist es ganz bestimmt nicht.


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